Obwohl die Wirksamkeit nicht wissenschaftlich bewiesen ist, werben Verkaufer fur das Medizinprodukt.

Verbraucherzentrale Saarland befasst sich seit einiger Zeit mit einem Gnat namens „Healy”, das am Kemper vie ein Tracker getra-gen wird. VerkAufer preisen das Produkt als bemerkenswertes Heilmittel an, das Uber indhidua-lisierte „Frequenzen”Leiden lin – dem soil. .,Sie behaupten, das Medizinprodukt wUrde turn Bei-spiel bei chronischen Schmerzen, Schlafstbrungen oder Depressio-nen helfen”, wamt Theresla Wei-mar-Ehl von der Verbraucher-zentrale Saarland. Gegen solche irrefOhrendeWerbung eines Ver-kaufers sei die Verbraucherzen-trate Nordrhein-Westfalen bereits in einem Fall mit einer Abmah-nung vorgegangen.

Besorgniserregend sei, dass mitt-lerweile zahlreiche Beschwerden zum ,Healrvon Verbrauchem aus ganz Deutschland bei den Verbrauchenentralen eingegan – gen sind. Auch im Saarland gebe es sehr‘iele

Beschwerden. Demnach bewerben Verkaufer offenbar immer wieder die Anwendung des Gerais bei kranken Kindem, so die Beraterin.

Die Verbraucherzentralen halten die Werbung zum Produkt „Healy”fiir irrefuhrend, well es keinen Bemis der Wirlamkeit des Gerates gibt. Auch auf der Website des Herstellers finden sich diverse Disclaimer, die darauf hinweisen, dass die Wirksamkeit des „Healy-nicht uissenschaft – lich beuiesen ist and von der „Schulmedizin”nicht anerkannt wird. Trotzdem verwenden Vet-braucher das Gerat mbglicher-weise bei schweren Erkrankun-gen. „Das kann gefahrlich %wi-den, wenn dadurch wichtige medizinische Behandlungen unterlassen werden”, so die Ver-braucherzentrale Saarland.

Bevor Kunden eth Produkt kaufen, sollten sie sich daher detailliert daniber informieren, indem sie nach unabhangigen Quellen

beziehungsweise Studien suchen and die Werbeversprechen der Hersteller durchleuchten, raten die Expert en. In Fall „Healy”werde immer wieder von „Harmonisierungen des bioener-getischen Feldes”gesprochen. Diese Sprache sei bereits ein India dass es sich hier nicht urn eine medizinische Anwendung handele, wie das Untemehmen auch selbst (versteck0 auf seiner Website eingesteht, erklart die Verbraucherzentrale Saarland.

Sollten Kunden das Produkt kora-Bch eneorben haben, sollten sie ihr Recht auf Widerruf nutzen, raten die Experten. „Das Wder-rufsrecht gilt in der Regel Tage nach Abschluss eines Vertrages oder dem Erhalt bestellter Ware. Um einen Vertrag zu xiderrufen, miissen sie dies dem Handler oder Vertragspartner mitteilen”, erklart die Verbraucherzentrale Saarland. find dies in Textform, also per E-Mail, Fax oder Brief.

Auch nach Ende der Widerrufs-first konnten Kunden noch einen Anspruch auf ihr Geld haben. Sollten sie skh getauscht fahlen, kann

Kunden eine indi‘iduelle Rechts-beratung helfen. Sie sollten sich beispielsuvise bei ihrer Verbrau-cherzentrale beraten lassen.

Der „Healy”wird auch fiber ein so genanntes „Multi-Level-Marke-ting-System-vertrieben. Das werfe bei manchen Verbrauchem Fragen auf. Beim Multi-Level-Marketing oder auch Empfeh-lungs- beziehungsweise Direkt-marketing empfehlen und ver-kaufen SelbststAndige Produkte einer Firma direkt an Endkunden. Kunden sollen vennehrt liter soziale Medien %vie Facebook, Instagram, TikTok, WhatsApp-Gruppen und -kanale gewonnen werden. „Aus Sicht der Verbrau-cherzentralen ist es besonders problematisch, dass Werbeaussa-gen bei einer Mund-zuMund-Bewerbung schwer zu kontrollie-ren und somit Beweispflicht und Oberbbrung schwierigsind”, erkthn Theresia Weimar-EhL

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